Aufbauhilfeprogramme zur Wiederherstellung der Infrastruktur in den Gemeinden und zur Unterstützung privater Haushalte nach dem Hochwasser aufgelegt

26.10.2021 | MdL Hans Herold

 Ipsheim/ München: „Die vielen vom Hochwasser geschädigten Kommunen, private Haushalte und Wohnungsunternehmen in den Landkreisen Fürth und Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim erhalten somit weitere wichtige Unterstützung“, teilt der Stimmkreisabgeordnete und Haushaltspolitiker Hans Herold mit.

 Gute Nachrichten für alle Hochwassergeschädigten im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim und im Landkreis Fürth (hier insbesondere für den Markt Wilhermsdorf):

„Ab sofort können die finanziellen Hilfen aus dem Aufbauhilfeprogramm des Bundes von den Bürgerinnen und Bürgern bei der Regierung von Mittelfranken beantragt werden“, so der hiesige Stimmkreisabgeordnete Hans Herold. Dies gilt auch für die geschädigten Vereine und für Schäden, die bei Städten und Gemeinden aufgetreten sind.

Die Hilfsmaßnahmen werden aus dem nationalen Fonds ‚Aufbauhilfe 2021‘ finanziert. „Nach Abstimmung mit dem Bund werden diese Programme in den betroffenen Gemeinden Bayerns – unter anderem eben in den Landkreisen Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim und Fürth - aufgelegt“, so Herold weiter. Dabei werden die Schäden berücksichtigt, die im Juli 2021 aufgrund von Hochwasser, Starkregen oder von wild abfließendem Wasser sowohl in den Kommunen als auch in privaten Haushalten entstanden sind.

„In den vergangenen Wochen habe ich mir in meinem Stimmkreis vor Ort ein Bild von den unglaublichen Schäden gemacht, die viele Bürgerinnen und Bürger aber auch Vereine und Kommunen, zu verzeichnen haben“, so der Abgeordnete. „Um so dankbarer bin ich, dass es der Bayerischen Staatsregierung gelungen ist, in den nationalen Fonds ‚Aufbauhilfe 2021‘ des Bundes aufgenommen zu werden, so dass hierbei auch die Landkreise Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim und Fürth berücksichtigt werden können“, so Hans Herold weiter.

Dieses Aufbauhilfeprogramm umfasst 30 Milliarden Euro, wovon ca. 300 Millionen Euro für den Freistaat Bayern vorgesehen sind.

Zuständige Bewilligungsbehörde ist die Regierung von Mittelfranken. Sowohl die Antragsformulare als auch die Fördermodalitäten können auf deren Homepage (https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de) abgerufen werden.

Die Kommunen erhalten für die Schäden an Infrastruktureinrichtungen in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft eine Billigkeitsleistung in Höhe von 100 %, für Schäden an Einrichtungen in nicht-kommunaler Trägerschaft (z.B. bei Vereinen) beträgt die Billigkeitsleistung bis zu 80 %, in Härtefällen sogar über 80%.

Die Finanzhilfen für private Haushalte sowie für Mietausfälle bzw. Verringerung von Mieteinnahmen werden bis zu einer Höhe von 80% des entstandenen Schadens für ausgleichsfähige Maßnahmen gewährt.

„Dies ist eine weitere große Hilfe für die vielen geschädigten Kommunen, Vereine und Familien in meinem Stimmkreis“, freut sich Hans Herold.

 

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