Innen statt Außen – Landtagsabgeordnete werben für Förderprogramme zum Flächensparen

26.03.2019 | MdL Hans Herold
Von links: Petra Guttenberger, MdL, Landrat Matthias Dießl, Hans Herold, MdL, Gerhard Jörg (Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken), Annette Willmann-Hohmann (Leiterin der Abteilung Städtebauförderung der Regierung von Mittelfranken)
Von links: Petra Guttenberger, MdL, Landrat Matthias Dießl, Hans Herold, MdL, Gerhard Jörg (Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken), Annette Willmann-Hohmann (Leiterin der Abteilung Städtebauförderung der Regierung von Mittelfranken)

Puschendorf: Wie werden die Kommunen dabei unterstützt, Flächen zu sparen, und welche Fördermöglichkeiten gibt es, um die Innenorte zu sanieren und zu beleben? Antworten auf diese Fragen gaben die Leiterin der Abteilung Städtebauförderung, Annette Willmann-Hohmann, und der Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken, Gerhard Jörg, auf einer Informationsveranstaltung zum Thema „Innen statt Außen“ in Puschendorf. Hierzu hatten die beiden Landtagsabgeordneten Hans Herold und Petra Guttenberger die Bürgermeister im Landkreis Fürth eingeladen. 

Generell ist die Abteilung Städtebauförderung der Regierung von Mittelfranken für kreisfreie Städte sowie für Ortsteile mit über 2000 Einwohnern zuständig. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) für Ortsteile mit einer Einwohnerzahl unter 500. Dazwischen spreche man sich ab, so die beiden Referenten. Das Ziel der Förderprogramme beider Ämter ist die Stärkung der Ortskerne und die Förderung der Innenentwicklung.

Die Instrumente des ALE sind hierbei vorrangig die Flurneuordnung und die Dorferneuerung, aber auch die Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung (wie unter anderem Metzger, Bäcker oder bestimmte Handwerksbetriebe) ist möglich. Die Regierung von Mittelfranken verwaltet die Bayerischen und die Bund-Länder-Städtebauförderprogramme. Neu im vergangenen Jahr hinzugekommen sind die beiden Förderinitiativen „Innen statt Außen“ und „Flächenentsiegelung“. Im Rahmen dieser Initiativen können Projekte der Gemeinden mit bis zu 80% gefördert werden. Außerdem beschränkt sich die Förderung nicht auf Sanierungs- und Stadterneuerungsgebiete – wie bei den Städtebauförderungsprogrammen – sondern ist im gesamten Gemeindegebiet möglich.

Die Vielzahl der Förderprogramme mache es den Kommunen nicht immer einfach, festzustellen, welches Programm für sie das passendste ist. Daher raten sowohl Willmann-Hohmann als auch Jörg, sich frühzeitig mit den jeweiligen Ansprechpartnern in den beiden Behörden in Verbindung zu setzen. Gemeinsam lote man dann aus, was für die jeweilige Gemeinde am sinnvollsten ist.

Im Landkreis Fürth befinden sich aktuell 11 Gemeinden in der Städtebauförderung, im Bereich der ländlichen Entwicklung (also Dorferneuerung und Flurneuordnung) laufen derzeit sieben Verfahren.

Auch im kommenden Haushalt, der derzeit im Landtag beraten wird, sind wieder ausreichend Mittel für die Förderprogramme eingeplant, bekräftigten Petra Guttenberger und Hans Herold, der Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen ist.


Foto: Büro Herold

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