MdL Hans Herold: Besuch bei Gressel Spedition GbmH & Co. KG

05.12.2018 | MdL Hans Herold
MdL Hans Herold (2.v.r.) im Gespräch mit Barbara Gressel-Kolb, Geschäftsführerin der Firma Gressel, Otmar Eder, Unternehmensberater, und Emil Gressel, Geschäftsführer (v.l.)
MdL Hans Herold (2.v.r.) im Gespräch mit Barbara Gressel-Kolb, Geschäftsführerin der Firma Gressel, Otmar Eder, Unternehmensberater, und Emil Gressel, Geschäftsführer (v.l.)

Neustadt a.d. Aisch: „Abbiegeassistent“, Fahrermangel und LKW-Führerschein –das sind nur Auszüge der wichtigsten Anliegen, die die Geschäftsführer der Speditions- und Logistikfirma Gressel GmbH & Co. KG Emil Gressel und seine Tochter Barbara Gressel – Kolb an den hiesigen Stimmkreisabgeordneten Hans Herold herantrugen. 

Auf Einladung der Firma Gressel, die mit 110 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim ist, besuchte der Abgeordnete Hans Herold am vergangenen Montag den Betrieb und nahm die Anliegen der Speditionsfirma auf.

Aufgrund der aktuellen Brisanz ist der Abbiegeassistent in LKWs eines der wichtigsten Themen. Emil Gressel betonte, dass ihm das Thema Sicherheit sehr am Herzen liegt. Deshalb ist es für ihn selbstverständlich, seine neu angeschafften Kraftfahrzeuge bereits mit dem Abbiegeassistenten auszurüsten. In den nächsten zwei Jahren soll sein kompletter Fuhrpark – bestehend aus 68 Fahrzeugen - mit dem Abbiegeassistent nachgerüstet werden.

Hierzu bat er Herold, er möge sich dafür einsetzen, dass diese Sicherheitsausstattung der LKWs mit dem Abbiegeassistenten auch vom Freistaat Bayern, wie es beispielsweise in Baden-Württemberg praktiziert wird, gefördert und bezuschusst wird. „Die Bayerische Staatsregierung hat sich diesem Thema bereits angenommen. Die ehemalige Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, habe erläutert, dass sie an die EU appelliere, so schnell wie möglich die gesetzlichen Grundlagen für eine flächendeckende Ausrüstungsverpflichtung zu schaffen“, so der hiesige Stimmkreisabgeordnete Herold. „Als Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen werde ich mich für eine finanzielle Unterstützung dieser wichtigen sicherheitsrelevanten Einrichtung einsetzen“, versprach Herold.

Mit einem weiteren wichtigen Anliegen wandten sich die beiden Geschäftsführer an den Abgeordneten. Deutschlandweit fehlt es an Fahrern. Laut Barbara Gressel - Kolb scheiden in ganz Deutschland zwischen 25.000 und 30.000 Fahrer aus, aber es werden keine neuen gefunden. Einen der Hauptgründe dafür sieht Gressel – Kolb in der enormen Kostensteigerung für den LKW-Führerschein – mit ca. 6000 € muss man rechnen. Lediglich für Quereinsteiger gibt es von der Agentur für Arbeit im Rahmen des Förderprogramms „WeGebAU“ finanzielle Unterstützung. „Hier bestünde dringender Handlungsbedarf! Sonst stehen wir früher oder später vor leeren Regalen“, sind sich sowohl Emil Gressel als auch seine Tochter Barbara Gressel – Kolb einig.

„Das war ein sehr interessantes und wichtiges Gespräch“, so Herold. „Ich werde die Anliegen der Firma Gressel, die natürlich Speditionsfirmen in ganz Deutschland betreffen, mit nach München nehmen und auch an unseren Bundesminister a.D. und Mitglied des Deutschen Bundestages, Herrn Christian Schmidt, weiterleiten“, so Herold.