MdL Hans Herold und Familienministerin Kerstin Schreyer besuchten Mehrgenerationeneinrichtung der Diakonie in Cadolzburg

26.09.2018 | MdL Hans Herold

Cadolzburg: Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Frau Kerstin Schreyer, besuchte gemeinsam mit dem Stimmkreisabgeordneten Hans Herold, Landrat Matthias Dießl und Bürgermeister Bernd Obst das Diakoniezentrum im Markt Cadolzburg. Im Anschluss fand ein Gespräch mit Leitungen von Kindertagesstätten und Vertretern von Trägervereinen des Landkreises Fürth statt. 

Alt und Jung ganz nah beisammen, das ist die Besonderheit des Diakoniezentrums. Auf dem Areal befindet sich eine Kindertagesstätte, eine Tagespflege für Senioren und zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften. Ulrike Streitenberger, Leiterin der Kindertagesstätte, Irmgard Müller, Leiterin der Tagespflege, Hausherr Pfarrer Michael Büttner und Geschäftsleiterin Birgit Bayer-Tersch führten zusammen mit weiteren Vertretern des Gemeinde und Wohltätigkeitsvereins Cadolzburg e.V. durch die Einrichtungen.

Im Anschluss nahm sich die Ministerin Zeit für ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Kindertagesstätten und Trägervereinen im Landkreis Fürth, zu dem der Stimmkreisabgeordneten Hans Herold eingeladen hatte. Diese hatten somit die Möglichkeit, Ihre Fragen und Anliegen direkt vorzubringen. Die rege Diskussion wurde auch nachdem sich Staatsministerin Kerstin Schreyer aus terminlichen Gründen verabschieden musste von Stimmkreisabgeordneten Hans Herold, Landrat Matthias Dießl und Bürgermeister Bernd Obst weitergeführt.

Statt auf Gebührenfreiheit zu setzen, soll die Qualität der Kinderbetreuung weiter gesteigert werden, da waren sich alle Anwesenden einig. Der Freistaat Bayern will bis 2020 30.000 zusätzliche Plätze für die Kinderbetreuung schaffen und 2.000 Tagesmütter einstellen, die Erzieherinnen und Erzieher unterstützen sollen, damit diese mehr Zeit für die individuelle Betreuung der Kinder haben. Außerdem soll, unter anderem durch eine Modernisierung der Ausbildung, der Erzieherberuf attraktiver gemacht werden. Das Bayerische Familiengeld wurde bereits eingeführt: völlig unbürokratisch, ohne einen Antrag stellen zu müssen, erhalten Eltern von ein- und zweijährigen Kindern monatlich 250,- Euro pro Kind, ab dem dritten Kind sogar 300,- Euro.

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