MdL Hans Herold: Gespräch zu barrierefreien Bahnhöfen mit den beiden Behindertenbeauftragten des Landkreises

22.02.2018 | MdL Hans Herold
MdL Hans Herold im Gespräch mit den Behindertenbeauftragten des Landkreises, Tanja Siemund-Özcan und Rebekka Hartlehnert.
MdL Hans Herold im Gespräch mit den Behindertenbeauftragten des Landkreises, Tanja Siemund-Özcan und Rebekka Hartlehnert.

Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim: Die Barrierefreiheit der Bahnhöfe im Landkreis war das vorrangige Thema des Gesprächs zwischen den beiden Behindertenbeauftragten des Landkreises, Tanja Siemund-Özcan und Rebekka Hartlehnert, mit dem Stimmkreisabgeordneten Hans Herold. Eine große Zahl der Bahnhöfe im Landkreis sei barrierefrei zugänglich bzw. ebenerdig gebaut, so das Fazit, vor allem bei den größeren Bahnhöfen sei aber noch viel zu tun.

Emskirchen, Neustadt a.d. Aisch (Bhf.), Bad Windsheim und Steinach – das sind die Bahnhöfe im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim, die an Barrierefreiheit noch zu wünschen übrig lassen. Der Bahnhof Neustadt Mitte ist im Gegensatz zum Haupt- und Umsteige-Bahnhof barrierefrei zugänglich und wird sehr gut frequentiert. Der Uffenheimer Bahnhof befindet sich derzeit im Umbau und wird behindertengerecht gestaltet und auch am Bad Windsheimer Bahnhof ist der barrierefreie Ausbau des Bahnsteigs in Planung.

Wie Stimmkreisabgeordneter Hans Herold mitteilen kann, wurde der Bahnhof Emskirchen, nach Informationen des Bayerischen Innen- und Verkehrsministeriums, in das „Zukunftsinvestitionsprogramm Planungsvorrat Barrierefreiheit“ des Bundes aufgenommen, so dass für diesen Bahnhof erste Perspektiven bestehen.

„Ich freue mich über diese Entwicklung“, so Hans Herold. Zuständig für den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen seien in erster Linie die Deutsche Bahn AG und der Bund, doch der Freistaat habe auch die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass etwas geschieht, so der Abgeordnete.

Hans Herold würdigte auch die Arbeit der beiden Behindertenbeauftragten. Deren fachkundige Beratung wird regelmäßig von den Gemeinden und den kommunalen Behindertenbeauftragten in Anspruch genommen. Darüber hinaus gingen Tanja Siemund-Özcan und Rebekka Hartlehnert auf die Busunternehmen im Landkreis zu, so dass dort für den öffentlichen Nahverkehr sukzessive behindertengerechte Niederflurbusse zum Einsatz kommen sollen.

In seiner Funktion als Vorsitzender der Lebenshilfe im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim wies Hans Herold darauf hin, dass der neue Zugang zur Franziskus Schule in Bad Windsheim entsprechend barrierefrei gebaut und auch bei der Planung des Neubaus der Wohnstätte in Neustadt a.d. Aisch der Behindertenbeauftragte der Stadt, Bernd Schnitzlein, intensiv mit eingebunden wurde.

 

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