Eine IT- und Softwareschmiede der Steuerverwaltung für Neustadt a.d. Aisch und den Landkreis

08.02.2022
Der Stimmkreisabgeordnete gemeinsam mit Herrn Falko Weber vor den neuen Räumlichkeiten auf dem Brauhausareal. Foto: Büro Herold
Der Stimmkreisabgeordnete gemeinsam mit Herrn Falko Weber vor den neuen Räumlichkeiten auf dem Brauhausareal. Foto: Büro Herold

 München/ Neustadt a.d. Aisch: „Die Kreisstadt wird zum digitalen Herz im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim“, freut sich der hiesige Stimmkreisabgeordnete Hans Herold. Mit dem Servicezentrum Bayernserver kommt eine IT- und Softwareschmiede für die Steuerverwaltung nach Neustadt a.d. Aisch.

 Die Behördenverlagerung ist ein wichtiges Element der Bayerischen Heimatstrategie zur Stärkung des ländlichen Raumes. Mit der Verlagerung des Vermessungsamtes nach Neustadt a.d. Aisch und dem Bau des BayernLabs sowie des Landesluftbildarchivs mit Museum auf dem ehemaligen Brauhausareal haben die Stadt Neustadt a.d. Aisch und der Landkreis bereits wichtige Einrichtungen erhalten.

Mit dem Servicezentrum Bayernserver wird nun eine weitere Behörde in die Kreisstadt verlagert. Ursprünglich war ein Druck- und Versandzentrum der Steuerverwaltung mit 25 Arbeitsplätzen als Neubau im Industriegebiet geplant. Die Kosten wurden hierbei auf 33,5 Millionen Euro geschätzt.

„Die Corona-Pandemie hat jedoch auch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung vorangebracht, Stichwort: Digitales Rathaus, Digitales Landratsamt“, so Hans Herold. Auch bei der Steuerverwaltung hat diese den Fokus verändert und verstärkt auf eine digitale Verarbeitung und Bekanntgabe von Steuerbescheiden gelegt. Aufgrund der sinkenden Nachfrage nach gedruckten Steuerbescheiden wird die Notwendigkeit – und Wirtschaftlichkeit - eines Neubaus des Druck- und Versandzentrums in Frage gestellt.

Die Alternative: Das Servicezentrum Bayernserver als interdisziplinäre IT- und Softwareschmiede, die eine Verlagerung von 30 hochqualifizierten Arbeitsplätzen nach Neustadt a.d. Aisch vorsieht. „Ich bin unserem Finanzminister Albert Füracker sehr dankbar für diese Entscheidung“, lobt Hans Herold diese Entwicklung, für die er sich hartnäckig eingesetzt hat.

In Neustadt a.d. Aisch werden somit IT-Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam an digitalen Lösungen der Zukunft arbeiten. Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich dabei unter anderem auf die Entwicklung von (a) Front- und Backendsystemen, (b) Administration von IT-Systemen und Netzwerken (c) dem Einsatz intelligenter Technologien und (d) der Automation und dem Management von IT- und Geschäftsprozessen.

Gemeinsam soll an digitalen Lösungen für die Steuerverwaltung gearbeitet werden. Dies soll im Rahmen eines modernen, zukunftsfähigen Raumkonzepts passieren, das eine Pilotfunktion für die zukünftige Büro- und Arbeitswelt der Steuerverwaltung haben soll.

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich auf dem Brauhausareal, in unmittelbarer Nähe des BayernLab und des Landesluftbildarchivs mit Museum. Die Ausrichtung der neuen Arbeitsplätze auf IT und Digitales harmoniert mit der Ausrichtung des BayernLab als modernes IT-Labor und die räumliche Nähe macht Synergieeffekte möglich.

Am 16. Dezember 2021 ist nach vielen Monaten der Abstimmung der Mietvertrag mit mindestens 10 Jahre Laufzeit mit dem Landesamt für Steuern im Brauhaus Areal Neustadt a.d. Aisch offiziell unterzeichnet worden. Mit einer Aufnahme des Betriebs ist Mitte dieses Jahres zu rechnen.   

./.

(Ende)