Kräftige finanzielle Unterstützung vom Freistaat für den Landkreis Fürth

13.12.2021

 "Im kommenden Jahr fließen Schlüsselzuweisungen in Höhe von 48.052.312 Euro in die Region“, freut sich der der hiesige Stimmkreisabgeordnete Hans Herold, der sich im Haushalts- und Finanzausschuss des Bayerischen Landtags hierfür sehr stark eingesetzt hat. Der Landkreis Fürth wird mit 22.078.680 Euro unterstützt (2021: 20.393.992 Euro), die Gemeinden erhalten 25.973.632 Euro (2021: 22.485.016 Euro). „Damit bleibt der Freistaat auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten der verlässliche Partner und die starke Stütze unserer Kommunen“, so Herold weiter.

 Für den Landkreis bedeutet das ein Plus von 1.684.688 Euro, für die Gemeinden ein Plus von 3.488.616 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Landesweit stehen im Jahr 2022 für die Schlüsselzuweisungen 4,0 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 67 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr (+ 1,7 Prozent). Die Mittel sind der größte Einzelposten im kommunalen Finanzausgleich. Sie bleiben auch im kommenden Jahr eine zuverlässige Finanzquelle. Dies ist insbesondere für finanzschwächere Kommunen ein wichtiges Signal. Die Kommunen können die Schlüsselzuweisungen nach eigenem Belieben zur Erfüllung ihrer Aufgaben verwenden. „Die Schlüsselzuweisungen stärken die kommunale Verwaltung vor Ort“, bekräftigt Hans Herold. Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat die aktuellen Schlüsselzuweisungen an die bayerischen Kommunen heute bekanntgegeben.

„Wir müssen die Investitions- und somit die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen erhalten“, meint Hans Herold, stellvertretender haushaltspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Es sei ein wichtiges Signal, dass der kommunale Finanzausgleich 2022 um 244,6 Millionen Euro oder 2,4 Prozent auf eine Rekordhöhe von 10,56 Milliarden Euro steige, so der Abgeordnete.

Zudem werden bei den bayerischen Kommunen die teilweise weiterhin hohen Verluste bei der Gewerbesteuer durch die Corona-Krise abgemildert. Der Freistaat stellt hierzu 330 Millionen Euro zur Verfügung. „Für eine schnelle Hilfe wird noch im Jahr 2021 eine Abschlagszahlung von 200 Millionen Euro ausgezahlt, von der auch die Kommunen im Landkreis Fürth profitieren werden“, so Hans Herold abschließend. 

./.

(Ende)